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		<title><![CDATA[Kingsbridge - Alle Foren]]></title>
		<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/</link>
		<description><![CDATA[Kingsbridge - http://forum.kingsbridge-rpg.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 13:37:31 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Carlos Rückkehr]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=167</link>
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 20:49:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Carlos Lumina</dc:creator>
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			<description><![CDATA[Die Sonne war vor kurzem Untergegangen und im Wald begann es bereits zu dämmern als Carlos sich Kingsbridge näherte. Neben Carlos schritt eine weitere Person in dunkler Kleidung. Die Kapuze war tief in das Gesicht gezogen. Je näher die beiden dem Waldrand kamen, desto langsamer gingen sie weiter. Carlos beobachtete die Umgebung genau. Er winkte seinem Begleiter und dieser hielt an. Carlos und sein Begleiter gingen bis an den Waldrand und schauten sich an. Die beiden verabschiedeten sich mit einer kurzen Umarmung und Carlos ging in Richtung Kingsbridge davon. Der andere Mann wartete noch kurz und verschmolz kurz darauf geradezu mit dem Wald. Als Carlos sich noch einmal kurz umdrehte, war bereits niemand mehr zu sehen. Carlos lächelte und schüttelte kurz den Kopf, <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=37&amp;pid=3080#pid3080" target="_blank">dann schritt er weiter zu seiner Hütte.</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Sonne war vor kurzem Untergegangen und im Wald begann es bereits zu dämmern als Carlos sich Kingsbridge näherte. Neben Carlos schritt eine weitere Person in dunkler Kleidung. Die Kapuze war tief in das Gesicht gezogen. Je näher die beiden dem Waldrand kamen, desto langsamer gingen sie weiter. Carlos beobachtete die Umgebung genau. Er winkte seinem Begleiter und dieser hielt an. Carlos und sein Begleiter gingen bis an den Waldrand und schauten sich an. Die beiden verabschiedeten sich mit einer kurzen Umarmung und Carlos ging in Richtung Kingsbridge davon. Der andere Mann wartete noch kurz und verschmolz kurz darauf geradezu mit dem Wald. Als Carlos sich noch einmal kurz umdrehte, war bereits niemand mehr zu sehen. Carlos lächelte und schüttelte kurz den Kopf, <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=37&amp;pid=3080#pid3080" target="_blank">dann schritt er weiter zu seiner Hütte.</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mina und George auf dem Weg nach London]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=166</link>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:41:25 +0200</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
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			<description><![CDATA[Der Aufbruch ging schnell. Beide hatten zusammen gepackt, was mit sollte und keinen Grund, sich noch lange aufzuhalten. <br />
"Ich mache mir viele Gedanken über Kingsbridge", sagte George, während sie in ruhigem Schritt nebeneinander her ritten. In der letzten Zeit ist nicht mehr so viel los. Viele unserer Freunde scheinen sich zu entfernen. Ob das Dorf so überleben kann?"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Aufbruch ging schnell. Beide hatten zusammen gepackt, was mit sollte und keinen Grund, sich noch lange aufzuhalten. <br />
"Ich mache mir viele Gedanken über Kingsbridge", sagte George, während sie in ruhigem Schritt nebeneinander her ritten. In der letzten Zeit ist nicht mehr so viel los. Viele unserer Freunde scheinen sich zu entfernen. Ob das Dorf so überleben kann?"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reitstunden]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=165</link>
			<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:57:11 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Mina</dc:creator>
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			<description><![CDATA["Klar, so können wir es machen" lachte Mina und ließ Hope antraben, nachdem sie die <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=103&amp;pid=2945&amp;#pid2945" target="_blank">Brücke</a> überquert hatten. Sie hörte Ava rufen und drehte sich zu ihr um, um der Freundin zuzuwinken.<br />
Georges Pferd fiel freiwillig in Trab, um mit Hope mitzuhalten und Mina grinste. <br />
"Oder sollen wir lieber erstmal im Schritt reiten?" fragte sie George, der etwas verkrampft auf dem Pferd saß und sich festklammerte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Klar, so können wir es machen" lachte Mina und ließ Hope antraben, nachdem sie die <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=103&amp;pid=2945&amp;#pid2945" target="_blank">Brücke</a> überquert hatten. Sie hörte Ava rufen und drehte sich zu ihr um, um der Freundin zuzuwinken.<br />
Georges Pferd fiel freiwillig in Trab, um mit Hope mitzuhalten und Mina grinste. <br />
"Oder sollen wir lieber erstmal im Schritt reiten?" fragte sie George, der etwas verkrampft auf dem Pferd saß und sich festklammerte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[der Ausritt]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=164</link>
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 17:15:47 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Mina</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=164</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem Mina <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=103&amp;pid=2887&amp;#pid2887" target="_blank">Hope</a> aus ihrer Box geholt und sie gesattelt hatte, hatte sie eigentlich vorgehabt, Arthur und Marge einen Besuch abzustatten. Doch als sie auf Hopes Rücken über die Ebene flog, änderte sie ihre Meinung. Sie war viel zu aufgewühlt und wollte mit ihren Gedanken ein wenig allein sein. Marge würde sofort merken, wenn etwas nicht stimmte und Mina wollte nicht darüber sprechen. Vielleicht würde sie auf dem Rückweg reinschauen, wenn sie sich wieder etwas beruhigt hatte. <br />
<br />
Hope schien es zu genießen, mal wieder an die frische Luft zu kommen und griff tüchtig aus. Mina ließ sie rennen und schon bald ließ sie ihre schlechte Laune und ihre Sorgen hinter sich. Aber leider blieb auch Wotan weit zurück, bis sie anhielt und ihn aufs Pferd hob.<br />
Sie kam an mehreren kleinen Schäferhütten vorbei und bedauerte es, nichts zum tauschen dabeizuhaben. Das eine oder andere Schaffell konnte sie gut gebrauchen, denn in ihrer Hütte war es im Winter nie richtig warm. <span style="font-style: italic;">Hoffentlich habe ich bald ein Bett</span> dachte sie, denn auf dem Boden war es besonders zugig und kalt.<br />
<br />
Nach einer ganzen Weile begann Hope, langsamer zu laufen und weil Mina ihr ihren Willen ließ, blieb sie schließlich ganz stehen und versuchte, an ein paar kleinen Blättchen herumzuknuspern. Mina sprang ab und nahm Hope das Gebiss aus dem Maul, so daß sie ungehindert fressen konnte. <br />
"Was hast Du denn da Gutes entdeckt?" fragte sie das Pferd und bückte sich. <span style="font-style: italic;">Feldsalat</span> freute sie sich und grinste. Die kleine, unscheinbare Pflanze war unverkennbar und Mina pflückte eine ganze Menge davon. So viel, bis ihr Rucksack ganz voll war. <br />
<br />
Eine Weile ging sie zu Fuss weiter und führte das Pferd am Zügel hinter sich her. Wotan sprang nicht ganz so munter wie sonst um sie herum und Mina merkte, daß ihm seine Verletzungen immer noch zu schaffen machten. Der Mittag war bereits vorüber, als Mina ein kleines Bauernhaus entdeckte und einkehrte. Für ein paar Kupfermünzen wurde ihr Brot und Käse vorgesetzt und Wotan bekam einen ordentlichen Knochen. Die Bauersleute waren einfach und freundlich und klagten über den langen, schweren Winter. Auch sie hatten bereits Bekanntschaft mit den Wölfen gemacht, die ihnen zwei Schafe gerissen hatten.<br />
<br />
Noch während sie an dem einfach gezimmerten Tisch saß und aß, erklang Hufgetrappel und bald darauf klopfte es schwer an die Tür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem Mina <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=103&amp;pid=2887&amp;#pid2887" target="_blank">Hope</a> aus ihrer Box geholt und sie gesattelt hatte, hatte sie eigentlich vorgehabt, Arthur und Marge einen Besuch abzustatten. Doch als sie auf Hopes Rücken über die Ebene flog, änderte sie ihre Meinung. Sie war viel zu aufgewühlt und wollte mit ihren Gedanken ein wenig allein sein. Marge würde sofort merken, wenn etwas nicht stimmte und Mina wollte nicht darüber sprechen. Vielleicht würde sie auf dem Rückweg reinschauen, wenn sie sich wieder etwas beruhigt hatte. <br />
<br />
Hope schien es zu genießen, mal wieder an die frische Luft zu kommen und griff tüchtig aus. Mina ließ sie rennen und schon bald ließ sie ihre schlechte Laune und ihre Sorgen hinter sich. Aber leider blieb auch Wotan weit zurück, bis sie anhielt und ihn aufs Pferd hob.<br />
Sie kam an mehreren kleinen Schäferhütten vorbei und bedauerte es, nichts zum tauschen dabeizuhaben. Das eine oder andere Schaffell konnte sie gut gebrauchen, denn in ihrer Hütte war es im Winter nie richtig warm. <span style="font-style: italic;">Hoffentlich habe ich bald ein Bett</span> dachte sie, denn auf dem Boden war es besonders zugig und kalt.<br />
<br />
Nach einer ganzen Weile begann Hope, langsamer zu laufen und weil Mina ihr ihren Willen ließ, blieb sie schließlich ganz stehen und versuchte, an ein paar kleinen Blättchen herumzuknuspern. Mina sprang ab und nahm Hope das Gebiss aus dem Maul, so daß sie ungehindert fressen konnte. <br />
"Was hast Du denn da Gutes entdeckt?" fragte sie das Pferd und bückte sich. <span style="font-style: italic;">Feldsalat</span> freute sie sich und grinste. Die kleine, unscheinbare Pflanze war unverkennbar und Mina pflückte eine ganze Menge davon. So viel, bis ihr Rucksack ganz voll war. <br />
<br />
Eine Weile ging sie zu Fuss weiter und führte das Pferd am Zügel hinter sich her. Wotan sprang nicht ganz so munter wie sonst um sie herum und Mina merkte, daß ihm seine Verletzungen immer noch zu schaffen machten. Der Mittag war bereits vorüber, als Mina ein kleines Bauernhaus entdeckte und einkehrte. Für ein paar Kupfermünzen wurde ihr Brot und Käse vorgesetzt und Wotan bekam einen ordentlichen Knochen. Die Bauersleute waren einfach und freundlich und klagten über den langen, schweren Winter. Auch sie hatten bereits Bekanntschaft mit den Wölfen gemacht, die ihnen zwei Schafe gerissen hatten.<br />
<br />
Noch während sie an dem einfach gezimmerten Tisch saß und aß, erklang Hufgetrappel und bald darauf klopfte es schwer an die Tür.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Dokument]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=163</link>
			<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:39:33 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Juan Buonaventura</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=163</guid>
			<description><![CDATA[Juan verließ eilig Kingsbridge und galoppierte immer weiter und weiter in südliche Richtung. Eiskalter Wind ließen seine Glieder schon bald steif werden und mit Schmerz verzerrten Blick klammerte er sich weiterhin ungeschickt am Rücken des Pferdes fest. Die Stunden vergingen. Seinem Schimmel schien die Kälte wenig zuzusetzen. Das Pferd schnaufte, es stieg aus dessen Nüstern die kalte Luft in kleinen Wölkchen in den Himmel und die weiße Farbe des Pferdes passte sich voll und ganz in die verschneite Umgebung ein. Juan, der Apfelschimmel und die Umgebung wurden eins und der Italiener glitt langsam zitternd in einen schläfrigen Dämmerzustand. Um sich herum nahm er nur noch entfernt die Bäume wahr, dessen Äste sich unter der Last des Schnees tief nach unten neigten, die Ebene hatte der Florentiner bereits verlassen und drang nun immer tiefer auf einem kleinem Pfad in den Wald ein. Plötzlich entdeckte Juan in der Dunkelheit wonach er suchte. Es war zwar mitten in der Nacht, doch in der vor ihm liegenden Hütten schien noch immer ein Feuer zu brennen. <br />
<br />
Juan hievte sich ungeschickt vom Rücken seines Pferdes. Seine Glieder spürte er kaum noch und zitternd streichelte er seinem Schimmel über den Rücken. Aus seiner Tasche holte der Italiener eine Hand voll Hafer und begierig und schmatzend futterte das Pferd das Geschenk. Juan schaute dem Pferd eine Weile beim Fressen zu und pflüsterte dem stattlichen Tier etwas ins Ohr. Daraufhin setzte sich der Apfelschimmel in Bewegung und blieb einige Meter entfernt zwischen den Bäumen stehen. Juan ging zielstrebig auf die Hütte zu und spähte durch ein kleines Fenster ins Innere der Hütte. Da saß er wirklich. Mit einem Monokel auf der Nase, schien er tief versunken in vor ihm liegende Dokumente. Juan hatte diesen Mann immer bewundert. Seine Fähigkeiten waren einmalig, seine ruhige Hand ließ jedes Dokument zu einem Meisterwerk der Immitation werden. Darüberhinaus war der Mann ein wissbegieriger, sehr geleehrter Mensch, der auch nicht vor zweifelhaften Versuchen zurückschreckte. Nachdem einige Londoner Stadtwachen den Mann bei tiefer Nacht beim Öffnen eines Sargs in der königlichen Gruft ertappt hatten, war der Mann zur persona non grata geworden. Er hatte London überstürzt verlassen müssen und vermisste bis heute die Londoner Gesellschaft, die anregenden Gespräche und das städtische Treiben, welches ihn ungemein inspirierte und immer neue Fragen aufbrachten. Wieso verhielten sich Menschen so wie sie sich verhielten? Woher kamen die Krankheiten die viele Menschen regelmäßig niederrafften?  Wieso gab es Menschen, die scheinbar vor jedem Unglück geschützt waren?<br />
<br />
Juan bemerkte etwas verlegen, dass er bereits mehrere Minuten am Fenster gestanden haben musste und völlig fasziniert den Handbewegungen dieses Genies gefolgt war. Er zitterte wegen der Kälte noch immer am ganzen Körper und wollte nun endlich ins Warme. Deshalb löste er seinen Blick vom Fenster und hämmerte mit beiden Fäusten gegen die Eingangstür. Der geleehrte Mann war ein Genie, doch auch er hatte unter einem Makel zu leiden. Er war schwerhörig und so musste man praktisch mit der Tür ins Haus fallen, damit dieser es überhaupt bemerkte. Erleichtert stellte Juan fest, dass sein ungestümes Klopfen scheinbar Wirkung gezeigt hatte. Er vernahm das kratzende Geräusch eines zurückgeschobenen Stuhles und das leise, bedächtigte Knarren des Holzbodens unter den sanften, schwebenden Schritten des Mannes. Die Tür öffnete sich einen Spalt breit und zwei wachsame Augen musterten ihn einen Moment. Als der Mann überrascht feststellte, wer da vor seiner Tür stand, blitzten seine Augen einem Moment auf und er öffnete die Tür vollständig. Ein Lächeln umgab seine dünne, trockenen Lippen und er sprach sichtlich bewegt: <span style="font-style: italic;">"Juan Buonaventura, mein Freund. Das ist eine Überraschung." </span> <br />
Juan entgegnete das Lächeln schob den Mann dann jedoch ungeduldig ins Hütteninnere und sagte: <span style="font-style: italic;">"Könnten wir die Begrüßungsrituale in deiner Hütte fortsetzen. Draußen frisst mich die Kälte noch auf, Richard Preston." </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Juan verließ eilig Kingsbridge und galoppierte immer weiter und weiter in südliche Richtung. Eiskalter Wind ließen seine Glieder schon bald steif werden und mit Schmerz verzerrten Blick klammerte er sich weiterhin ungeschickt am Rücken des Pferdes fest. Die Stunden vergingen. Seinem Schimmel schien die Kälte wenig zuzusetzen. Das Pferd schnaufte, es stieg aus dessen Nüstern die kalte Luft in kleinen Wölkchen in den Himmel und die weiße Farbe des Pferdes passte sich voll und ganz in die verschneite Umgebung ein. Juan, der Apfelschimmel und die Umgebung wurden eins und der Italiener glitt langsam zitternd in einen schläfrigen Dämmerzustand. Um sich herum nahm er nur noch entfernt die Bäume wahr, dessen Äste sich unter der Last des Schnees tief nach unten neigten, die Ebene hatte der Florentiner bereits verlassen und drang nun immer tiefer auf einem kleinem Pfad in den Wald ein. Plötzlich entdeckte Juan in der Dunkelheit wonach er suchte. Es war zwar mitten in der Nacht, doch in der vor ihm liegenden Hütten schien noch immer ein Feuer zu brennen. <br />
<br />
Juan hievte sich ungeschickt vom Rücken seines Pferdes. Seine Glieder spürte er kaum noch und zitternd streichelte er seinem Schimmel über den Rücken. Aus seiner Tasche holte der Italiener eine Hand voll Hafer und begierig und schmatzend futterte das Pferd das Geschenk. Juan schaute dem Pferd eine Weile beim Fressen zu und pflüsterte dem stattlichen Tier etwas ins Ohr. Daraufhin setzte sich der Apfelschimmel in Bewegung und blieb einige Meter entfernt zwischen den Bäumen stehen. Juan ging zielstrebig auf die Hütte zu und spähte durch ein kleines Fenster ins Innere der Hütte. Da saß er wirklich. Mit einem Monokel auf der Nase, schien er tief versunken in vor ihm liegende Dokumente. Juan hatte diesen Mann immer bewundert. Seine Fähigkeiten waren einmalig, seine ruhige Hand ließ jedes Dokument zu einem Meisterwerk der Immitation werden. Darüberhinaus war der Mann ein wissbegieriger, sehr geleehrter Mensch, der auch nicht vor zweifelhaften Versuchen zurückschreckte. Nachdem einige Londoner Stadtwachen den Mann bei tiefer Nacht beim Öffnen eines Sargs in der königlichen Gruft ertappt hatten, war der Mann zur persona non grata geworden. Er hatte London überstürzt verlassen müssen und vermisste bis heute die Londoner Gesellschaft, die anregenden Gespräche und das städtische Treiben, welches ihn ungemein inspirierte und immer neue Fragen aufbrachten. Wieso verhielten sich Menschen so wie sie sich verhielten? Woher kamen die Krankheiten die viele Menschen regelmäßig niederrafften?  Wieso gab es Menschen, die scheinbar vor jedem Unglück geschützt waren?<br />
<br />
Juan bemerkte etwas verlegen, dass er bereits mehrere Minuten am Fenster gestanden haben musste und völlig fasziniert den Handbewegungen dieses Genies gefolgt war. Er zitterte wegen der Kälte noch immer am ganzen Körper und wollte nun endlich ins Warme. Deshalb löste er seinen Blick vom Fenster und hämmerte mit beiden Fäusten gegen die Eingangstür. Der geleehrte Mann war ein Genie, doch auch er hatte unter einem Makel zu leiden. Er war schwerhörig und so musste man praktisch mit der Tür ins Haus fallen, damit dieser es überhaupt bemerkte. Erleichtert stellte Juan fest, dass sein ungestümes Klopfen scheinbar Wirkung gezeigt hatte. Er vernahm das kratzende Geräusch eines zurückgeschobenen Stuhles und das leise, bedächtigte Knarren des Holzbodens unter den sanften, schwebenden Schritten des Mannes. Die Tür öffnete sich einen Spalt breit und zwei wachsame Augen musterten ihn einen Moment. Als der Mann überrascht feststellte, wer da vor seiner Tür stand, blitzten seine Augen einem Moment auf und er öffnete die Tür vollständig. Ein Lächeln umgab seine dünne, trockenen Lippen und er sprach sichtlich bewegt: <span style="font-style: italic;">"Juan Buonaventura, mein Freund. Das ist eine Überraschung." </span> <br />
Juan entgegnete das Lächeln schob den Mann dann jedoch ungeduldig ins Hütteninnere und sagte: <span style="font-style: italic;">"Könnten wir die Begrüßungsrituale in deiner Hütte fortsetzen. Draußen frisst mich die Kälte noch auf, Richard Preston." </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Waldrand]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=162</link>
			<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:50:00 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Mina</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=162</guid>
			<description><![CDATA[Mina ging vom <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=16&amp;pid=2842&amp;#pid2842" target="_blank">Dorfplatz</a> langsam zum Waldrand und hielt dabei Ausschau nach Spuren, als Wotan plötzlich stehenblieb und zurück schaute. Sie drehte sich um und sah Carlos aus seiner Hütte kommen, dem sie zuwinkte. Dann ging sie weiter.<br />
<br />
Es waren einige Spuren zu sehen aber zum zählen waren es zu viele. Sie kamen alle aus einer Richtung, der Mina leise folgte. Endlich hatte sie den Wandrand erreicht und plötzlich blieb Wotan stehen. "Was ist los?" flüsterte Mina und sah, wie Wotan mit den Ohren wackelte. Anscheinend konnte er etwas hören, das für menschliche Ohren zu leise war. Mina zog ihr langes Messer und bedeutete Wotan mit einer Geste, sich auf ein schneefreies Fleckchen unter einen Baum zu legen. Dann ging sie vorsichtig weiter, bis sie auf blutige Spuren traf. Sie drehte sich zu Carlos herum, aber er war noch zu weit weg und so ging sie vorsichtig weiter.<br />
Ein paar kleine Kiefern versperrten ihr die Sicht und als sie die Zweige zur Seite bog, um hindurchsehen zu können, bot sich ihr ein blutiges Bild. <br />
<br />
Der Schnee war von vielen Krallen aufgewühlt und rot von Blut. Es sah aus, wie nach einem Kampf und genau das hatte hier auch stattgefunden.<br />
Mehrere Wölfe hatten einen kapitalen Hirsch niedergerungen und getötet. Carlos hatte sie anscheinend beim Fressen aufgestöbert, weshalb sie so aggressiv reagiert hatten.<br />
<br />
Mina wartete, bis Carlos sie eingeholt hatte, um ihm den Schauplatz zu zeigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mina ging vom <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=16&amp;pid=2842&amp;#pid2842" target="_blank">Dorfplatz</a> langsam zum Waldrand und hielt dabei Ausschau nach Spuren, als Wotan plötzlich stehenblieb und zurück schaute. Sie drehte sich um und sah Carlos aus seiner Hütte kommen, dem sie zuwinkte. Dann ging sie weiter.<br />
<br />
Es waren einige Spuren zu sehen aber zum zählen waren es zu viele. Sie kamen alle aus einer Richtung, der Mina leise folgte. Endlich hatte sie den Wandrand erreicht und plötzlich blieb Wotan stehen. "Was ist los?" flüsterte Mina und sah, wie Wotan mit den Ohren wackelte. Anscheinend konnte er etwas hören, das für menschliche Ohren zu leise war. Mina zog ihr langes Messer und bedeutete Wotan mit einer Geste, sich auf ein schneefreies Fleckchen unter einen Baum zu legen. Dann ging sie vorsichtig weiter, bis sie auf blutige Spuren traf. Sie drehte sich zu Carlos herum, aber er war noch zu weit weg und so ging sie vorsichtig weiter.<br />
Ein paar kleine Kiefern versperrten ihr die Sicht und als sie die Zweige zur Seite bog, um hindurchsehen zu können, bot sich ihr ein blutiges Bild. <br />
<br />
Der Schnee war von vielen Krallen aufgewühlt und rot von Blut. Es sah aus, wie nach einem Kampf und genau das hatte hier auch stattgefunden.<br />
Mehrere Wölfe hatten einen kapitalen Hirsch niedergerungen und getötet. Carlos hatte sie anscheinend beim Fressen aufgestöbert, weshalb sie so aggressiv reagiert hatten.<br />
<br />
Mina wartete, bis Carlos sie eingeholt hatte, um ihm den Schauplatz zu zeigen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Am Fluss]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=161</link>
			<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:10:15 +0100</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=161</guid>
			<description><![CDATA[Am nächsten Morgen war George früh aufgestanden. Er hatte sich sein Messer und einige Schnüre mitgenommen. Dann brach er auf. Der Tag war schön. Die Sonne schien nicht zu heiß und es wehte nur wenig Wind.<br />
George ging über die Brücke. Danach machte er sich jedoch nicht weiter auf den Weg nach London, sondern bog direkt nach der Brücke nach Süden ab. <br />
Dort begann ein breiter Schilfgürtel neben dem Fluss. George ging ein wenig in den Gürtel hinein. Dort suchte er nach Schilf, das lang und gerade gewachsen war und begann zu schneiden. Dabei lies er die äußerste Reihe stehen, da sie dem Wetter mehr ausgesetzt war und auf Grund des trockeneren Bodens nicht ganz so schön und hoch war, wie das Schilf, das er brauchte.<br />
Immer, wenn er einen großen Armvoll Schilf geschnitten hatte, band er ihn zusammen und legte ihn sorgsam auf den Boden. <br />
In der Mittagszeit machte er dann ein Pause und lutschte an der kalten harten Grütze, die er sich mitgenommen hatte. Danach machte er eine kurze Pause und legte sich in die Sonne zum Schlafen.<br />
Er erwachte davon, dass er Pferdehufe hörte <br />
Vorsichtig richtete er sich auf und krabbelte über die "Lichtung", die er selbst in das Schilf geschnitten hatte. Dort, wo das Schilf aufhörte und die Ebene anfing, bog er langsam die Halme zur Seite, so dass er in die Ebene schauen konnte. Zwei Männer kamen auf ihren Pferden angeritten, direkt auf ihn zu, dabei ritten sie so, dass sie immer durch einige Büsche gedeckt waren. Nur einen Steinwurf (für einen geübten Werfer) von ihm entfernt, hielten sie hinter zwei Büschen an. Sie deuteten über ihn hinweg auf die andere Seite des Flusses. Wie es schien, beobachteten sie irgend etwas und wiesen sich gegenseitig auf ihre Beobachtungen hin. Allerdings waren sie so weite von George entfernt, dass er nicht verstehen konnte, was sie sagten. Sie schienen sich alles gut merken zu wollen. George dachte nach und dann fiel es ihm siedend heiß ein. Es konnte nur eines geben, was man von hier aus beobachten konnte: Kingsbrigde!<br />
Was wollten die Männer. Sie hielten sich sorgsam hinter den Büschen verborgen, sie wollten auf keinen Fall gesehen werden! Sie konnten nichts Gutes im Sinn haben. <br />
George wagte nicht, sich zu bewegen. So blieb er auf dem Bauch liegen und versuchte sich das Aussehen der Männer einzuprägen. <br />
Beide Männer waren ungefähr gleich groß und unauffällig gekleidet. Die Farben waren so ausgewählt, dass sie sich im Wlad gut verstecken konnten. Die Kleidung war gepflegt und hochwertig. Ach, wenn doch Ava hier wäre, die könnte daraus mehr ablesen. Oder Mina, die etwas von Pferden verstand, die könnte aus der Bewegung der Pferde vielleicht ablesen, wo sie trainiert worden waren. <br />
Beiden Männer waren mit Schwertern und Dolchen bewaffnet und machten auch den Eindruck, als wenn sie damit gut umgehen könnten.<br />
Fast eine Stunde lang, musste George auf dem Boden liegen bleiben, bis die Männer schließlich ihre Pferde wendeten und - immer im Schutz der BÜsche - in den entfernten Wald zurückritten. Nachdem sie nicht mehr zu sehen waren, wartete George noch eine Zeitlang ab. Dann erhob er sich vorsichtig. <br />
Heute konnte er sowieso nicht mehr weiter arbeiten. Also sammelte er die Bündel zusammen, die er am Vormittag geschnitten hatte. Die lud er sich auf und ging ins Dorf zurück. Hoffentlich waren heute Abend alle da, damit er von seinem Erlebnis erzählen konnte und sie gemeinsam darüber beraten könnten, was das wohl bedeutete und wie sie darauf reagieren sollten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am nächsten Morgen war George früh aufgestanden. Er hatte sich sein Messer und einige Schnüre mitgenommen. Dann brach er auf. Der Tag war schön. Die Sonne schien nicht zu heiß und es wehte nur wenig Wind.<br />
George ging über die Brücke. Danach machte er sich jedoch nicht weiter auf den Weg nach London, sondern bog direkt nach der Brücke nach Süden ab. <br />
Dort begann ein breiter Schilfgürtel neben dem Fluss. George ging ein wenig in den Gürtel hinein. Dort suchte er nach Schilf, das lang und gerade gewachsen war und begann zu schneiden. Dabei lies er die äußerste Reihe stehen, da sie dem Wetter mehr ausgesetzt war und auf Grund des trockeneren Bodens nicht ganz so schön und hoch war, wie das Schilf, das er brauchte.<br />
Immer, wenn er einen großen Armvoll Schilf geschnitten hatte, band er ihn zusammen und legte ihn sorgsam auf den Boden. <br />
In der Mittagszeit machte er dann ein Pause und lutschte an der kalten harten Grütze, die er sich mitgenommen hatte. Danach machte er eine kurze Pause und legte sich in die Sonne zum Schlafen.<br />
Er erwachte davon, dass er Pferdehufe hörte <br />
Vorsichtig richtete er sich auf und krabbelte über die "Lichtung", die er selbst in das Schilf geschnitten hatte. Dort, wo das Schilf aufhörte und die Ebene anfing, bog er langsam die Halme zur Seite, so dass er in die Ebene schauen konnte. Zwei Männer kamen auf ihren Pferden angeritten, direkt auf ihn zu, dabei ritten sie so, dass sie immer durch einige Büsche gedeckt waren. Nur einen Steinwurf (für einen geübten Werfer) von ihm entfernt, hielten sie hinter zwei Büschen an. Sie deuteten über ihn hinweg auf die andere Seite des Flusses. Wie es schien, beobachteten sie irgend etwas und wiesen sich gegenseitig auf ihre Beobachtungen hin. Allerdings waren sie so weite von George entfernt, dass er nicht verstehen konnte, was sie sagten. Sie schienen sich alles gut merken zu wollen. George dachte nach und dann fiel es ihm siedend heiß ein. Es konnte nur eines geben, was man von hier aus beobachten konnte: Kingsbrigde!<br />
Was wollten die Männer. Sie hielten sich sorgsam hinter den Büschen verborgen, sie wollten auf keinen Fall gesehen werden! Sie konnten nichts Gutes im Sinn haben. <br />
George wagte nicht, sich zu bewegen. So blieb er auf dem Bauch liegen und versuchte sich das Aussehen der Männer einzuprägen. <br />
Beide Männer waren ungefähr gleich groß und unauffällig gekleidet. Die Farben waren so ausgewählt, dass sie sich im Wlad gut verstecken konnten. Die Kleidung war gepflegt und hochwertig. Ach, wenn doch Ava hier wäre, die könnte daraus mehr ablesen. Oder Mina, die etwas von Pferden verstand, die könnte aus der Bewegung der Pferde vielleicht ablesen, wo sie trainiert worden waren. <br />
Beiden Männer waren mit Schwertern und Dolchen bewaffnet und machten auch den Eindruck, als wenn sie damit gut umgehen könnten.<br />
Fast eine Stunde lang, musste George auf dem Boden liegen bleiben, bis die Männer schließlich ihre Pferde wendeten und - immer im Schutz der BÜsche - in den entfernten Wald zurückritten. Nachdem sie nicht mehr zu sehen waren, wartete George noch eine Zeitlang ab. Dann erhob er sich vorsichtig. <br />
Heute konnte er sowieso nicht mehr weiter arbeiten. Also sammelte er die Bündel zusammen, die er am Vormittag geschnitten hatte. Die lud er sich auf und ging ins Dorf zurück. Hoffentlich waren heute Abend alle da, damit er von seinem Erlebnis erzählen konnte und sie gemeinsam darüber beraten könnten, was das wohl bedeutete und wie sie darauf reagieren sollten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Räucherhütte]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=160</link>
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 08:00:29 +0100</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=160</guid>
			<description><![CDATA[Über Nacht war George die Idee gekommen: Lehm<br />
Das wars. So konnte er die Räucherhütte im herkömmlichen Stil bauen und musste keine Angst vor dem Feuer haben.<br />
Die Räucherhütte würde also ein ganz normaler Fachwerkbau werden und innen mit Lehm verputzt. Dabei mussten mehrere Schichten Putz übereinander angebracht werden, damit der Rauch nicht die Fachwerkbalken beschädigte.<br />
<br />
George suchte sich eine einigermaßen ebene Fläche in Ufernähe und begann sie zu planieren. Die Räucherhütte sollte nicht groß werden. Da sie aber ungefähr mannshoch werden sollte, musste eine Grundfläche von ungefähr einem Klafter Seitenlänge her.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Über Nacht war George die Idee gekommen: Lehm<br />
Das wars. So konnte er die Räucherhütte im herkömmlichen Stil bauen und musste keine Angst vor dem Feuer haben.<br />
Die Räucherhütte würde also ein ganz normaler Fachwerkbau werden und innen mit Lehm verputzt. Dabei mussten mehrere Schichten Putz übereinander angebracht werden, damit der Rauch nicht die Fachwerkbalken beschädigte.<br />
<br />
George suchte sich eine einigermaßen ebene Fläche in Ufernähe und begann sie zu planieren. Die Räucherhütte sollte nicht groß werden. Da sie aber ungefähr mannshoch werden sollte, musste eine Grundfläche von ungefähr einem Klafter Seitenlänge her.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[In der Hütte]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=159</link>
			<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:13:06 +0100</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=159</guid>
			<description><![CDATA[George überlegte sich, was er noch brauchen würde:<br />
Ich muss zu Ava gehen, und sie um Hilfe bitten. Als erstes brauche ich Material für einen Käscher, und langfristig eine wasserdichte Hose - vor allem für den Winter.<br />
Ach ja, Ava ist ja weg geritten. Ich werde Ihr meine Anfrage auf ein Brett schreiben.<br />
George machte sich auf zu Avax Hütte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[George überlegte sich, was er noch brauchen würde:<br />
Ich muss zu Ava gehen, und sie um Hilfe bitten. Als erstes brauche ich Material für einen Käscher, und langfristig eine wasserdichte Hose - vor allem für den Winter.<br />
Ach ja, Ava ist ja weg geritten. Ich werde Ihr meine Anfrage auf ein Brett schreiben.<br />
George machte sich auf zu Avax Hütte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Hütte]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=158</link>
			<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:26:48 +0100</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=158</guid>
			<description><![CDATA[Die Hütte ist ca. 3 Klafter lang und 2 Klafter breit. In der Mitte der langen Seite befindet sich die TÜr, die auf den Dorfplatz hinausführt. Wenn man sich beim Hereinkommen direkt nach rechts wendet, ist in der Ecke eine Feuerstelle mit einem Abzug nach oben. Links vom Eingang befindet sich eine geflochtene Wand aus Zweigen, die den Schlafraum vom überigen Haus abtrennt. Sie hat in der Mitte einen Durchgang. Durch diesen Durchgang fällt auch Licht ins Haus, da an der Nordwand des Hauses (im Schlafraum) ein Fenster auf den Fluss blicken lässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Hütte ist ca. 3 Klafter lang und 2 Klafter breit. In der Mitte der langen Seite befindet sich die TÜr, die auf den Dorfplatz hinausführt. Wenn man sich beim Hereinkommen direkt nach rechts wendet, ist in der Ecke eine Feuerstelle mit einem Abzug nach oben. Links vom Eingang befindet sich eine geflochtene Wand aus Zweigen, die den Schlafraum vom überigen Haus abtrennt. Sie hat in der Mitte einen Durchgang. Durch diesen Durchgang fällt auch Licht ins Haus, da an der Nordwand des Hauses (im Schlafraum) ein Fenster auf den Fluss blicken lässt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[von Bienen und Honig]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=157</link>
			<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 13:57:50 +0100</pubDate>
			<dc:creator>Mina</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=157</guid>
			<description><![CDATA[Der Morgen war frisch und Mina bedauerte, nicht ihren warmen Mantel übergezogen zu haben, als sie aus dem <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;pid=2473&amp;#pid2473" target="_blank">Dorf</a> kam. <br />
Allerdings wollte sie heute klettern und da wäre er eher hinderlich gewesen. Gespannt musterte sie die Bäume und suchte nach einem Hinweis auf ein Bienennest aber es dauerte lange, bis sie eines fand. Auch den Bienen war es inzwischen zu kalt und sie zeigten sich erst, wenn die Sonne hoch genug stieg und es wärmer wurde. <br />
Sie bedauerte, im Sommer kein eigenes Volk etabliert zu haben und nahm sich fest vor, das im nächsten Sommer nachzuholen.<br />
<br />
Nachdem sie ihre Waffen abgelegt hatte, drehte sie ein Grasbüschel fest in etwas trockene Baumrinde ein und entzündete es vorsichtig. Dann kletterte sie nach oben und inspizierte den Spalt, der den Eingang bildete. Leider war er sehr eng aber als sie mit dem rauchenden Bündel davor herumwedelte, gelang es ihr, etwas davon in das Bienennest zu pusten.  <span style="font-style: italic;">Na hoffentlich reicht das</span> grinste sie und vergrößerte mit der anderen Hand den Spalt. Dann blies sie noch etwas Rauch in das Nest und griff beherzt hinein. Vorsichtig tastete sie umher, was ihr zwei oder drei Bienenstiche eintrug, und löste eine der vier Wabenscheiben. Glücklicherweise brachte sie sie im Ganzen hinaus und die betäubten Bienen waren nicht sehr angriffslustig. <br />
<br />
Das wiederholte sie bei weiteren drei Bienennestern und als sie sich auf den Rückweg machte, hatte sie eine schöne Portion Honig dabei und genug Wachs, um ein paar Kerzen daraus herzustellen.<br />
<br />
Auf dem Heimweg sammelte sie Nüsse und Maronen und kehrte mit einem vollen Rucksack ins <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;pid=2473&amp;#pid2473" target="_blank">Dorf</a> zurück.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Morgen war frisch und Mina bedauerte, nicht ihren warmen Mantel übergezogen zu haben, als sie aus dem <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;pid=2473&amp;#pid2473" target="_blank">Dorf</a> kam. <br />
Allerdings wollte sie heute klettern und da wäre er eher hinderlich gewesen. Gespannt musterte sie die Bäume und suchte nach einem Hinweis auf ein Bienennest aber es dauerte lange, bis sie eines fand. Auch den Bienen war es inzwischen zu kalt und sie zeigten sich erst, wenn die Sonne hoch genug stieg und es wärmer wurde. <br />
Sie bedauerte, im Sommer kein eigenes Volk etabliert zu haben und nahm sich fest vor, das im nächsten Sommer nachzuholen.<br />
<br />
Nachdem sie ihre Waffen abgelegt hatte, drehte sie ein Grasbüschel fest in etwas trockene Baumrinde ein und entzündete es vorsichtig. Dann kletterte sie nach oben und inspizierte den Spalt, der den Eingang bildete. Leider war er sehr eng aber als sie mit dem rauchenden Bündel davor herumwedelte, gelang es ihr, etwas davon in das Bienennest zu pusten.  <span style="font-style: italic;">Na hoffentlich reicht das</span> grinste sie und vergrößerte mit der anderen Hand den Spalt. Dann blies sie noch etwas Rauch in das Nest und griff beherzt hinein. Vorsichtig tastete sie umher, was ihr zwei oder drei Bienenstiche eintrug, und löste eine der vier Wabenscheiben. Glücklicherweise brachte sie sie im Ganzen hinaus und die betäubten Bienen waren nicht sehr angriffslustig. <br />
<br />
Das wiederholte sie bei weiteren drei Bienennestern und als sie sich auf den Rückweg machte, hatte sie eine schöne Portion Honig dabei und genug Wachs, um ein paar Kerzen daraus herzustellen.<br />
<br />
Auf dem Heimweg sammelte sie Nüsse und Maronen und kehrte mit einem vollen Rucksack ins <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;pid=2473&amp;#pid2473" target="_blank">Dorf</a> zurück.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Am Fluss]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=156</link>
			<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:38:17 +0200</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=156</guid>
			<description><![CDATA[An der Stelle des Flusses,an der der tote Arm in den Wald abzweigte, hatte George am Ufer eine Zeichnung angelegt. Darauf war zu erkennen, wie er sich sein Fischwehr vorstellte. Am Ende war eine Art Bassin, durch Zäune begrenzt. Der Zugang zu diesem Bassin war ebenfalls durch Zäune begrenzt, die wie Fischgräten zuliefen.<br />
<br />
Dazu hatte George am Ufer schon viele Äste aufgetürmt. Diese waren nach Dicke sortiert. Abseits davon war ein Haufen Steine. <br />
<br />
Jetzt überlegte George noch, wie er wohl die Arbeit durchführen konnte, ohne sich dabei die Beine völlig abzufrieren. Aber wie es aussah, musste er wohl oder übel ins Wasser.<br />
<br />
Vorher brauchte er jedoch noch viel mehr Steine, um die "Zaunpfähle" auf dem Grund des Flusses zu verankern. Dafür musste er in den Wald an die Stelle, die Mina ihm genannt hatte. Er wusste, dass es lange dauern würde, die Steine dort zu sammeln und an den Fluss zu schaffen. Aus diesem Grund schrieb er in den Sand am Flussufer:<br />
<br />
Bin für 6 Tage im Wald, Steine holen - George]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[An der Stelle des Flusses,an der der tote Arm in den Wald abzweigte, hatte George am Ufer eine Zeichnung angelegt. Darauf war zu erkennen, wie er sich sein Fischwehr vorstellte. Am Ende war eine Art Bassin, durch Zäune begrenzt. Der Zugang zu diesem Bassin war ebenfalls durch Zäune begrenzt, die wie Fischgräten zuliefen.<br />
<br />
Dazu hatte George am Ufer schon viele Äste aufgetürmt. Diese waren nach Dicke sortiert. Abseits davon war ein Haufen Steine. <br />
<br />
Jetzt überlegte George noch, wie er wohl die Arbeit durchführen konnte, ohne sich dabei die Beine völlig abzufrieren. Aber wie es aussah, musste er wohl oder übel ins Wasser.<br />
<br />
Vorher brauchte er jedoch noch viel mehr Steine, um die "Zaunpfähle" auf dem Grund des Flusses zu verankern. Dafür musste er in den Wald an die Stelle, die Mina ihm genannt hatte. Er wusste, dass es lange dauern würde, die Steine dort zu sammeln und an den Fluss zu schaffen. Aus diesem Grund schrieb er in den Sand am Flussufer:<br />
<br />
Bin für 6 Tage im Wald, Steine holen - George]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[am nächsten Morgen]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=155</link>
			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 07:37:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=155</guid>
			<description><![CDATA[George erhob sich mühsam und stöhnend von der Bank auf dem Dorfplatz. Schon die zweite Nacht hatte er jetzt hier im Freien verbracht - die letzte Nacht war ziemlich kalt gewesen. Er wartete sehnsüchtig darauf, dass der Chef des Dorfes sich endlich dazu äußern würde,ob George in Kingsbridge bleiben und ob er eine Hütte beziehen dürfte. <br />
Naja, um seinen guten Willen zu zeigen, wollte er an diesem Tag in den Wald gehen und die ersten passenden Hölzer für sein Fischwehr sammeln. Dazu brauchte er kein Werkzeug. <br />
Das würde den ganzen Tag dauern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[George erhob sich mühsam und stöhnend von der Bank auf dem Dorfplatz. Schon die zweite Nacht hatte er jetzt hier im Freien verbracht - die letzte Nacht war ziemlich kalt gewesen. Er wartete sehnsüchtig darauf, dass der Chef des Dorfes sich endlich dazu äußern würde,ob George in Kingsbridge bleiben und ob er eine Hütte beziehen dürfte. <br />
Naja, um seinen guten Willen zu zeigen, wollte er an diesem Tag in den Wald gehen und die ersten passenden Hölzer für sein Fischwehr sammeln. Dazu brauchte er kein Werkzeug. <br />
Das würde den ganzen Tag dauern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unterhaltung mit den neu Angekommenen]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=154</link>
			<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:21:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Ava MacGill</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=154</guid>
			<description><![CDATA[Als sie vom <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=153&amp;pid=2394#pid2394" target="_blank">Marktplatz</a> aus an den Fluss kamen, breitete sich ein freudiges Lächeln über Avas Gesicht aus: "Japhet, George, darf ich Euch Mina vorstellen?" Die Jägerin hatte sie schon kommen hören und winkte von ihrem Platz am Ufer aus herüber. "Guten Morgen, Mina!" rief Ava ihrer Freundin zu, "dürfen wir uns ein wenig zu dir gesellen?"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Als sie vom <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=153&amp;pid=2394#pid2394" target="_blank">Marktplatz</a> aus an den Fluss kamen, breitete sich ein freudiges Lächeln über Avas Gesicht aus: "Japhet, George, darf ich Euch Mina vorstellen?" Die Jägerin hatte sie schon kommen hören und winkte von ihrem Platz am Ufer aus herüber. "Guten Morgen, Mina!" rief Ava ihrer Freundin zu, "dürfen wir uns ein wenig zu dir gesellen?"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kleiner Rundgang durch das Dorf]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=153</link>
			<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:29:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Ava MacGill</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=153</guid>
			<description><![CDATA[Von der <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=66&amp;pid=2386#pid2386" target="_blank">Kneipe</a> aus waren es nur wenige Schritte, bis sie auf dem Marktplatz angelangt waren und Ava wies mit einer ausholenden Handbewegung einmal rundherum: "Im Grunde seht Ihr hier schon alles, was unser Dorf bislang zu bieten hat: die Wohnhütten der Einwohner Kingsbridges, hier links dahinter die Kapelle, den Stall für unsere Tiere habt ihr grade beim Vorbeigehen sicher schon bemerkt und das große Gebäude gerade gegenüber ist das Gemeindehaus. Dort werden auch alle dorfeigenen Besitztümer aufbewahrt wie beispielsweise Werkzeug."<br />
<br />
Als die kleine Gruppe weiterging, bemerkte Ava einen fremden Mann vor Carlos' Hütte. Der Fremde mochte wohl Mitte Dreißig sein und klopfte gerade an Carlos' Tür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Von der <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=66&amp;pid=2386#pid2386" target="_blank">Kneipe</a> aus waren es nur wenige Schritte, bis sie auf dem Marktplatz angelangt waren und Ava wies mit einer ausholenden Handbewegung einmal rundherum: "Im Grunde seht Ihr hier schon alles, was unser Dorf bislang zu bieten hat: die Wohnhütten der Einwohner Kingsbridges, hier links dahinter die Kapelle, den Stall für unsere Tiere habt ihr grade beim Vorbeigehen sicher schon bemerkt und das große Gebäude gerade gegenüber ist das Gemeindehaus. Dort werden auch alle dorfeigenen Besitztümer aufbewahrt wie beispielsweise Werkzeug."<br />
<br />
Als die kleine Gruppe weiterging, bemerkte Ava einen fremden Mann vor Carlos' Hütte. Der Fremde mochte wohl Mitte Dreißig sein und klopfte gerade an Carlos' Tür.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Antrag auf Genehmigung]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=152</link>
			<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 09:14:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator>George</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=152</guid>
			<description><![CDATA[Verehrter Gildenmeister,<br />
Mein erster Überblick über die hier gestellten und genehmigten Anträge auf Tätigkeiten zeigt mir,dass hier eine sehr erfreuliche Bandbreite an handwerklichen Berufen vertreten ist. Was in Kingsbridge jedoch weniger vertreten ist, sind Berufe, die der Nahrungsbeschaffung dienen. Aus diesem Grund stelle ich den Antrag,in Kingsbridge als <span style="font-weight: bold;">Fischer</span> arbeiten zu dürfen. Ich habe etliche Jahre an der Ostküste sowohl das Fischen auf dem offenen Meer als auch das Fischen in Flüssen erlernt und das Gewerbe dort auch jahrelang ausgeübt.<br />
Um die Fische haltbar zu machen, gehört das Recht dazu, den Fang in geeigneter Art und Weise (einsalzen oder räuchern) weiter zu verarbeiten.<br />
Natürlich auch das Recht, den Fisch zu verkaufen oder zu tauschen.<br />
Weiterhin bitte ich darum,dass ich für die nächsten zwei Jahre ein alleiniges Privileg auf dieses Gewerbe erhalte, dass außer mir kein anderer jetziger oder zukünftiger Einwohner von Kingsbridge die Erlaubnis erhält mit einem anderen Werkzeug als mit einer Angel Fische aus dem Fluss zu ziehen.<br />
Weiterhin bitte ich darum,dass mir die Erlaubnis erteilt wird, falls sich ein Interessierter findet, in meinem Gewerbe auszubilden.<br />
Solnage mir noch keine Hütte zugewiesen worden ist, bitte ich darum, die Erlaubnis hier im Gildenhaus abholen zu dürfen.<br />
<br />
George Pool]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Verehrter Gildenmeister,<br />
Mein erster Überblick über die hier gestellten und genehmigten Anträge auf Tätigkeiten zeigt mir,dass hier eine sehr erfreuliche Bandbreite an handwerklichen Berufen vertreten ist. Was in Kingsbridge jedoch weniger vertreten ist, sind Berufe, die der Nahrungsbeschaffung dienen. Aus diesem Grund stelle ich den Antrag,in Kingsbridge als <span style="font-weight: bold;">Fischer</span> arbeiten zu dürfen. Ich habe etliche Jahre an der Ostküste sowohl das Fischen auf dem offenen Meer als auch das Fischen in Flüssen erlernt und das Gewerbe dort auch jahrelang ausgeübt.<br />
Um die Fische haltbar zu machen, gehört das Recht dazu, den Fang in geeigneter Art und Weise (einsalzen oder räuchern) weiter zu verarbeiten.<br />
Natürlich auch das Recht, den Fisch zu verkaufen oder zu tauschen.<br />
Weiterhin bitte ich darum,dass ich für die nächsten zwei Jahre ein alleiniges Privileg auf dieses Gewerbe erhalte, dass außer mir kein anderer jetziger oder zukünftiger Einwohner von Kingsbridge die Erlaubnis erhält mit einem anderen Werkzeug als mit einer Angel Fische aus dem Fluss zu ziehen.<br />
Weiterhin bitte ich darum,dass mir die Erlaubnis erteilt wird, falls sich ein Interessierter findet, in meinem Gewerbe auszubilden.<br />
Solnage mir noch keine Hütte zugewiesen worden ist, bitte ich darum, die Erlaubnis hier im Gildenhaus abholen zu dürfen.<br />
<br />
George Pool]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Treffen mit einem Freund]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=151</link>
			<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 22:55:52 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Carlos Lumina</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=151</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=37&amp;pid=2366#pid2366" target="_blank">Als Carlos das Dorf verlassen hatte</a>, dämmerte es gerade. Er ritt in einem leichten Trab auf seinem Hengst in die Ebene hinaus. Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen und zu spüren waren, trieb er Maheeb zum Galopp an. Der Rappe schien sich richtig darüber zu freuen, sich endlich mal wieder bewegen zu können. Es machte Carlos richtig Spaß mit ihm über die Ebene zu reiten.<br />
Carlos hatte es eigentlich nicht eilig, da er die Nacht in dem Wäldchen am Fluss verbringen wollte, wo er sich mit Eduardo treffen wollte. <span style="font-style: italic;">Hoffentlich gehts ihm gut und er hat nicht zufällig jemanden getroffen</span> dachte Carlos.<br />
Langsam lenkte Carlos seinen Rappen in Richtung Fluss. Die Sonne tat mittlerweile ihr bestes, die Luft zu erwärmen und es wurde deutlich, dass dies ein warmer Spätsommertag werden würde. <span style="font-style: italic;">"Um die Mittagszeit werden wir Eduardo treffen"</span> murmelte Carlos und bremste Maheeb etwas ab <span style="font-style: italic;">"Lassen wir es etwas ruhiger angehen.</span><br />
<br />
Nach einiger Zeit, war in der Ferne ein kleines Wäldchen, das direkt am Fluss lag zu sehen. Carlos lenkte seinen Hengst direkt auf das Wäldchen zu. <span style="font-style: italic;">schauen wir mal, wen wir dort treffen</span> dachte Carlos und lächelte. Auch als er sich näherte war keine Menschenseele zu erkennen, aber Carlos war sich sicher, dass ihn jemand beobachtete. Langsam näherte sich Carlos dem Wald und stieg aus dem Sattel, kurz bevor er ihn endgültig erreichte. dann führte er Maheeb zum Fluss. <span style="font-style: italic;">"Trink ruhig ein wenig"</span> sagte Carlos und gönnte sich selbst auch einige Schluck von dem kühlen Nass <span style="font-style: italic;">"Das tut richtig gut"</span><br />
Carlos stand ziemlich dicht am Waldrand, als er auf einmal spürte, wie er von hinten gepackt wurde. Carlos war so erschreckt, dass er nicht reagieren konnte und einige Schritte in den Wald stolperte. Sein Hengst blickte ein wenig verwundert und schnaubte. <span style="font-style: italic;">"Psst, keinen Mucks"</span> flüsterte eine Stimme in Carlos Ohr <span style="font-style: italic;">"Wir sind hier nicht ganz alleine"</span> Carlos erholte sich von dem Schrecken und Eduardo ließ ihn los. <span style="font-style: italic;">"Musst du mich unbedingt so erschrecken?"</span> flüsterte Carlos zurück <span style="font-style: italic;">"Ich werde erstmal mein Pferd ein Stück in den Wald führen. Das könnte sonst auffallen."</span> Carlos verließ den Wald schleichend und legte Maheeb eine Hand auf die Nüstern. Dies war für das edle Pferd das Zeichen, dass es sich ganz leise Verhalten sollte. Dann führte Carlos das Pferd langsam und leise ein Stück in das Wäldchen hinein, sodass man es nicht mehr sehen konnte. Als er sich umblickte, war Eduardo nicht zu sehen. <span style="font-style: italic;">"Ich werde mich nie daran gewöhnen, dass er sich so leise und unauffällig bewegt"</span> brummte Carlos. Dann sah er seinen Freund hinter einem Baum hervorschauen und ging zu ihm. <span style="font-style: italic;">"Du solltest es langsam lernen"</span> flüsterte Eduardo zurück und Carlos fragte sich, wie er sein Gebrumme überhaupt verstanden haben konnte und schüttelte den Kopf. Eduardo deutete auf das andere Ende des Waldes. <span style="font-style: italic;">"Dort rasten eine Gruppe Soldaten, ich hoffe nicht allzulange."</span> flüsterte er <span style="font-style: italic;">"Aber solange sie dort sind müssen wir vorsichtig sein. Wir müssen unser Gespräch wohl später fortsetzen"</span> Carlos nickte nur und die beiden ließen sich Stumm an einem Baum nieder. Nach einiger Zeit stand "El Ocaso" auf. Carlos vermutete, dass er nach den Soldaten schauen würde und wartete auf die Rückkehr seines Freundes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=37&amp;pid=2366#pid2366" target="_blank">Als Carlos das Dorf verlassen hatte</a>, dämmerte es gerade. Er ritt in einem leichten Trab auf seinem Hengst in die Ebene hinaus. Sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen und zu spüren waren, trieb er Maheeb zum Galopp an. Der Rappe schien sich richtig darüber zu freuen, sich endlich mal wieder bewegen zu können. Es machte Carlos richtig Spaß mit ihm über die Ebene zu reiten.<br />
Carlos hatte es eigentlich nicht eilig, da er die Nacht in dem Wäldchen am Fluss verbringen wollte, wo er sich mit Eduardo treffen wollte. <span style="font-style: italic;">Hoffentlich gehts ihm gut und er hat nicht zufällig jemanden getroffen</span> dachte Carlos.<br />
Langsam lenkte Carlos seinen Rappen in Richtung Fluss. Die Sonne tat mittlerweile ihr bestes, die Luft zu erwärmen und es wurde deutlich, dass dies ein warmer Spätsommertag werden würde. <span style="font-style: italic;">"Um die Mittagszeit werden wir Eduardo treffen"</span> murmelte Carlos und bremste Maheeb etwas ab <span style="font-style: italic;">"Lassen wir es etwas ruhiger angehen.</span><br />
<br />
Nach einiger Zeit, war in der Ferne ein kleines Wäldchen, das direkt am Fluss lag zu sehen. Carlos lenkte seinen Hengst direkt auf das Wäldchen zu. <span style="font-style: italic;">schauen wir mal, wen wir dort treffen</span> dachte Carlos und lächelte. Auch als er sich näherte war keine Menschenseele zu erkennen, aber Carlos war sich sicher, dass ihn jemand beobachtete. Langsam näherte sich Carlos dem Wald und stieg aus dem Sattel, kurz bevor er ihn endgültig erreichte. dann führte er Maheeb zum Fluss. <span style="font-style: italic;">"Trink ruhig ein wenig"</span> sagte Carlos und gönnte sich selbst auch einige Schluck von dem kühlen Nass <span style="font-style: italic;">"Das tut richtig gut"</span><br />
Carlos stand ziemlich dicht am Waldrand, als er auf einmal spürte, wie er von hinten gepackt wurde. Carlos war so erschreckt, dass er nicht reagieren konnte und einige Schritte in den Wald stolperte. Sein Hengst blickte ein wenig verwundert und schnaubte. <span style="font-style: italic;">"Psst, keinen Mucks"</span> flüsterte eine Stimme in Carlos Ohr <span style="font-style: italic;">"Wir sind hier nicht ganz alleine"</span> Carlos erholte sich von dem Schrecken und Eduardo ließ ihn los. <span style="font-style: italic;">"Musst du mich unbedingt so erschrecken?"</span> flüsterte Carlos zurück <span style="font-style: italic;">"Ich werde erstmal mein Pferd ein Stück in den Wald führen. Das könnte sonst auffallen."</span> Carlos verließ den Wald schleichend und legte Maheeb eine Hand auf die Nüstern. Dies war für das edle Pferd das Zeichen, dass es sich ganz leise Verhalten sollte. Dann führte Carlos das Pferd langsam und leise ein Stück in das Wäldchen hinein, sodass man es nicht mehr sehen konnte. Als er sich umblickte, war Eduardo nicht zu sehen. <span style="font-style: italic;">"Ich werde mich nie daran gewöhnen, dass er sich so leise und unauffällig bewegt"</span> brummte Carlos. Dann sah er seinen Freund hinter einem Baum hervorschauen und ging zu ihm. <span style="font-style: italic;">"Du solltest es langsam lernen"</span> flüsterte Eduardo zurück und Carlos fragte sich, wie er sein Gebrumme überhaupt verstanden haben konnte und schüttelte den Kopf. Eduardo deutete auf das andere Ende des Waldes. <span style="font-style: italic;">"Dort rasten eine Gruppe Soldaten, ich hoffe nicht allzulange."</span> flüsterte er <span style="font-style: italic;">"Aber solange sie dort sind müssen wir vorsichtig sein. Wir müssen unser Gespräch wohl später fortsetzen"</span> Carlos nickte nur und die beiden ließen sich Stumm an einem Baum nieder. Nach einiger Zeit stand "El Ocaso" auf. Carlos vermutete, dass er nach den Soldaten schauen würde und wartete auf die Rückkehr seines Freundes.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Auf der Ebene]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=150</link>
			<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 19:13:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Bjorn Goetzson</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=150</guid>
			<description><![CDATA[Bjorn kam von seiner <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=142&amp;pid=2328#pid2328" target="_blank">Hütte</a> nachdem er den Stapel Feuerholz abgestellt hatte, er sah Juan in der ferne mit jemanden weggehen und wünschte Ihm in Gedanken viel Spaß.<br />
<br />
Auf der Ebene suchte Bjorn genug große Steine für seine Feuerstelle zusammen und brachte Sie in seine Hütte als er fertig war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bjorn kam von seiner <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=142&amp;pid=2328#pid2328" target="_blank">Hütte</a> nachdem er den Stapel Feuerholz abgestellt hatte, er sah Juan in der ferne mit jemanden weggehen und wünschte Ihm in Gedanken viel Spaß.<br />
<br />
Auf der Ebene suchte Bjorn genug große Steine für seine Feuerstelle zusammen und brachte Sie in seine Hütte als er fertig war.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Empfang beim König]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=149</link>
			<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:35:10 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Juan Buonaventura</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=149</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=38&amp;pid=2321#pid2321" target="_blank">Ava und Juan verlassen das Dorf</a><br />
<br />
Juan schlenderte gemeinsam mit Ava zum Lager des königlichen Gefolges und musterte Ava dabei sehr genau. Jeder der Ava in diesem Kleid sehen würde, dachte Juan, würde ihr zu Füßen liegen. Das Kleid passte ihr wie angegossen, sie war einfach ein bezaubernder Anblick. Juan spürte jedoch auch deutlich, dass es hinter Avas scheinbar ruhigen, kühlen Fassade eine starke Anspannung gab. Sie versuchte es zwar nach Leibeskräften zu verbergen, doch mit einem Lächeln stellte der Florentiner fest, wie sie immer wieder unruhig mit den Fingern am Saum ihres Kleides zupfte. Wer könnte es Ava verübeln. Den König des gottverdammten Englands bekam man nicht täglich zu Gesicht und dann auch noch bei einer privaten Audienz. <br />
<br />
Schweigend ging Juan zielstrebig auf die ersten Zelte zu, zu seiner Verwunderung stellte sich ihm keiner in den Weg. Überhaupt waren wenige Ritter und Gefolgsleute zu sehen. Es war nicht schwer auszumachen in welchem Zelt der Köing gastierte. Das Zelt war deutlich größer als alle anderen Unterkünfte und vor dem Zelt wehte die Fahne mit dem königlichen Wappen. Sie waren nur noch wenige Meter von der königlichen Unterkunft entfernt, als plötzlich aus dem Schatten eines anderen Zeltes zwei Wachen hervortraten und Juan mit grimmiger Miene den Weg versperrten.<span style="font-style: italic;"> "Halt Fremder, was habt ihr hier verloren?"</span> brummte einer der Ritter mit einem Akzent, sodass Juan Mühe hatte die Worte überhaupt zu verstehen. Mit stolzer, fester Stimme entgegnete der Italiener: <span style="font-style: italic;">"Der König erwartet uns, bitte kündigt, dass Erscheinen von Juan Buonaventura an. Teilt dem König außerdem mit, dass ich in Begleitung erscheine und darum bitte, sie ebenfalls zur Audienz zu zu lassen."</span> Der Ältere der beiden Wachen nickte und verschwand im Inneren des Zeltes, der Jüngere blieb vor dem Zelteingang stehen und ließ Juan und Ava keinen Moment aus den Augen. Genaugenommen hefte sich sein Blick an Ava fest und er glotzte sie mit unverhohlen Verlangen an. Juan räusperte sich und sagte dann gelassen aber mit Nachdruck: <span style="font-style: italic;">"Der König wäre sicher nicht erfreut, wenn ihm zu Ohren kommt, dass ihr meiner Frau nachstellt."</span> Juan stellte sich neben Ava und nahm ihre Hand. Der junge Bursche erötete sichtlich, schaute betreten zu Boden und nuschelte einige unverständliche Worte. Ava hatte die ganze Zeit geschwiegen und ein Lächeln huschte über Juans Gesicht und er flüsterte ihr zu: <span style="font-style: italic;">"Gott, möge mir diese kleine Lüge verzeihen"</span><br />
In diesem Moment kam die ältere Wache wieder aus dem Zelt und sagte: <span style="font-style: italic;">"Der König ist bereit euch zu empfangen"</span><br />
Juan hielt weiterhin Avas Hand, ging wortlos an den beiden Wachen vorbei und trat in das Zelt. Sie befanden in einem geräumigen Vorzelt in dem einige Bedienstete eilig hin und her liefen, doch keiner schien sich für sie zu interessieren. Juan ließ Avas Hand los und sagte: <span style="font-style: italic;">"Der König wird sicher mit uns spielen und uns zappeln lassen, er wird meinen Plänen nicht sofort zustimmen. Er hat einen Ruf zu verlieren und wir müssen ihm den Eindruck vermitteln, dass er bei den Verhandlungen gut weggekommen ist. Aber seid unbesorgt ihr seid diesem Tölpel gewachsen, lasst euch nicht einschüchtern." </span><br />
In diesem Moment betrat der König das Vorzelt durch eine weitere Tür und ging gemächlichen Schrittes auf sie zu. Er blieb vor ihnen stehen und sagte: <span style="font-style: italic;">"Welch hübsche Begleitung ihr da mitgebracht habt, Juan Buonaventura. Glaubt ihr, ihr könnt mich so milde stimmen?"</span> Juan schwieg und seine Miene blieb völlig ungerührt. So fuhr der König an Ava gewandt fort: <span style="font-style: italic;">"Darf ich erfahren wie ihr heißt, mein Kind?"</span> Mit einer Handbewegung machte der König unmissverständlich deutlich, dass man ihm in das Hauptzelt folgen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=38&amp;pid=2321#pid2321" target="_blank">Ava und Juan verlassen das Dorf</a><br />
<br />
Juan schlenderte gemeinsam mit Ava zum Lager des königlichen Gefolges und musterte Ava dabei sehr genau. Jeder der Ava in diesem Kleid sehen würde, dachte Juan, würde ihr zu Füßen liegen. Das Kleid passte ihr wie angegossen, sie war einfach ein bezaubernder Anblick. Juan spürte jedoch auch deutlich, dass es hinter Avas scheinbar ruhigen, kühlen Fassade eine starke Anspannung gab. Sie versuchte es zwar nach Leibeskräften zu verbergen, doch mit einem Lächeln stellte der Florentiner fest, wie sie immer wieder unruhig mit den Fingern am Saum ihres Kleides zupfte. Wer könnte es Ava verübeln. Den König des gottverdammten Englands bekam man nicht täglich zu Gesicht und dann auch noch bei einer privaten Audienz. <br />
<br />
Schweigend ging Juan zielstrebig auf die ersten Zelte zu, zu seiner Verwunderung stellte sich ihm keiner in den Weg. Überhaupt waren wenige Ritter und Gefolgsleute zu sehen. Es war nicht schwer auszumachen in welchem Zelt der Köing gastierte. Das Zelt war deutlich größer als alle anderen Unterkünfte und vor dem Zelt wehte die Fahne mit dem königlichen Wappen. Sie waren nur noch wenige Meter von der königlichen Unterkunft entfernt, als plötzlich aus dem Schatten eines anderen Zeltes zwei Wachen hervortraten und Juan mit grimmiger Miene den Weg versperrten.<span style="font-style: italic;"> "Halt Fremder, was habt ihr hier verloren?"</span> brummte einer der Ritter mit einem Akzent, sodass Juan Mühe hatte die Worte überhaupt zu verstehen. Mit stolzer, fester Stimme entgegnete der Italiener: <span style="font-style: italic;">"Der König erwartet uns, bitte kündigt, dass Erscheinen von Juan Buonaventura an. Teilt dem König außerdem mit, dass ich in Begleitung erscheine und darum bitte, sie ebenfalls zur Audienz zu zu lassen."</span> Der Ältere der beiden Wachen nickte und verschwand im Inneren des Zeltes, der Jüngere blieb vor dem Zelteingang stehen und ließ Juan und Ava keinen Moment aus den Augen. Genaugenommen hefte sich sein Blick an Ava fest und er glotzte sie mit unverhohlen Verlangen an. Juan räusperte sich und sagte dann gelassen aber mit Nachdruck: <span style="font-style: italic;">"Der König wäre sicher nicht erfreut, wenn ihm zu Ohren kommt, dass ihr meiner Frau nachstellt."</span> Juan stellte sich neben Ava und nahm ihre Hand. Der junge Bursche erötete sichtlich, schaute betreten zu Boden und nuschelte einige unverständliche Worte. Ava hatte die ganze Zeit geschwiegen und ein Lächeln huschte über Juans Gesicht und er flüsterte ihr zu: <span style="font-style: italic;">"Gott, möge mir diese kleine Lüge verzeihen"</span><br />
In diesem Moment kam die ältere Wache wieder aus dem Zelt und sagte: <span style="font-style: italic;">"Der König ist bereit euch zu empfangen"</span><br />
Juan hielt weiterhin Avas Hand, ging wortlos an den beiden Wachen vorbei und trat in das Zelt. Sie befanden in einem geräumigen Vorzelt in dem einige Bedienstete eilig hin und her liefen, doch keiner schien sich für sie zu interessieren. Juan ließ Avas Hand los und sagte: <span style="font-style: italic;">"Der König wird sicher mit uns spielen und uns zappeln lassen, er wird meinen Plänen nicht sofort zustimmen. Er hat einen Ruf zu verlieren und wir müssen ihm den Eindruck vermitteln, dass er bei den Verhandlungen gut weggekommen ist. Aber seid unbesorgt ihr seid diesem Tölpel gewachsen, lasst euch nicht einschüchtern." </span><br />
In diesem Moment betrat der König das Vorzelt durch eine weitere Tür und ging gemächlichen Schrittes auf sie zu. Er blieb vor ihnen stehen und sagte: <span style="font-style: italic;">"Welch hübsche Begleitung ihr da mitgebracht habt, Juan Buonaventura. Glaubt ihr, ihr könnt mich so milde stimmen?"</span> Juan schwieg und seine Miene blieb völlig ungerührt. So fuhr der König an Ava gewandt fort: <span style="font-style: italic;">"Darf ich erfahren wie ihr heißt, mein Kind?"</span> Mit einer Handbewegung machte der König unmissverständlich deutlich, dass man ihm in das Hauptzelt folgen sollte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vagabunden]]></title>
			<link>http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=148</link>
			<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:13:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator>Mina</dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=148</guid>
			<description><![CDATA[Nachdem Mina und Wotan das <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;page=18" target="_blank">Dorf</a> verlassen hatten, wandten sie sich in Richtung London. Die Schwalben versprachen schönes Wetter und mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen trabte Mina gutgelaunt dahin. <br />
Letztes Jahr war sie von ihren Freunden in Kingsbridge abgeholt worden aber dieses Jahr wollten sie sich in London treffen. Um zu etwas Geld zu kommen, hatte Mina verschiedene Arzneien mitgenommen, die sie auf dem Markt zu verkaufen gedachte.<br />
Bereits auf dem Hinweg verdiente sie sich ein paar Mahlzeiten und ein wenig Geld, indem sie auf allen Höfen und in allen Ansiedlungen einkehrte und manches Gebrechen behandelte, eingebildete nicht ausgenommen. Als sie am Abend das letzte Gehöft verließ, saß sie kopfschüttelnd zu Pferd. Es war schon erstaunlich, unter was die Menschen litten, wenn sie einen Heiler in der Nähe hatten. War kein Heiler da, ging es meist auch ohne. Hier ein gutes Wort, dort ein Pflaster oder ein Trank und schon ging es den Menschen besser. Oftmals war es einfach die Aufmerksamkeit einer geduldigen Person, die wahre Wunder wirkte. So auch bei dem kleinen Mädchen mit den Zahnschmerzen. Mina hatte ihr nur die Hand auf die Wange gelegt und ein bischen Druck ausgeübt und schon hatte die Kleine aufgehört zu weinen. Danach hatte sie sich den Zahn betrachtet, der völlig gesund zu sein schien, und der Mutter ein Stück Nelkenwurzel für alle Fälle dagelassen. <br />
<br />
Oder der Schäfer, der am Rheumatismus litt. Der Hinweis immer und bei jedem Wetter nur warme Schafwollsachen zu tragen hatte ihn nicht ganz zufriedengestellt aber als Mina ihm den Rücken mit einem wärmenden und duftenden Öl eingerieben hatte, hatte er ihr erklärt, schon lange nicht mehr schmerzfrei gewesen zu sein. Nach der Behandlung hatte er ihr zwei wunderschöne Schaffelle geschenkt. <br />
<br />
Ihre Bezahlung richtete sich nach dem Stand und den Verhältnissen ihres Patienten. Während sie arme Leute oft kostenlos behandelte, ließ sie sich die Behandlung von Mensch und Tier, die sich in guten Verhältnissen befanden auch gut bezahlen. Dabei hatte sie die Erfahrung gemacht, daß arme Leute oftmals darauf bestanden, ihr etwas mitzugeben. Und wenn es nur eine Kleinigkeit war, die sie aber sehr gern annahm. <br />
<br />
Als Mina London erreichte, war es beinahe Nacht. Die Hufe ihres Pferdes klapperten laut auf dem Pflaster und erinnerten sie daran, daß es neu beschlagen werden mußte. Doch zuerst würde sie nachsehen, ob es das kleine Gasthaus noch gab.<br />
Vorsichtig lenkte sie Hope durch die engen, von Unrat übersäten Gassen und rümpfte die Nase über den Dreck dieser Stadt.<br />
Es hatte sich nichts geändert, seit sie das letzte Mal hiergewesen war. Die Leute kippten ihren Dreck einfach auf die Straße und bis zum nächsten Regen, der allerdings nie lange auf sich warten ließ, lag das Zeug dort herum und verfaulte. Ratten, herrenlose Hunde und ein höllischer Gestank waren die Folge. Am schlimmsten war die Gasse der Fleischer. Mina kannte sich noch aus und machte einen großen Bogen um dieses Viertel. <br />
<br />
Dann endlich wurde die Gegend etwas besser und sie erreichte den Hof des Gasthauses. Sofort eilte ein Knecht herbei und führte Hope zum Stall. Mina wunderte sich, denn beim letzten Mal hatte es einen solchen Luxus nicht gegeben. Auf ihre Nachfrage hin erfuhr sie, daß das Lokal seinen Besitzer gewechselt hatte und jetzt sehr gut lief. <span style="font-style: italic;">Ich bin mal gespannt, was sich noch alles verändert hat</span> dachte sie und klopfte sich den Staub von der Kleidung. Um nicht gleich erkannt zu werden, trug sie ihren Mantel und hatte sich die Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Dann holte sie tief Luft und stieß die Tür zum Schankraum auf.<br />
Der Knecht hatte nicht übertrieben. Durch die rauchgeschwängerte Luft konnte sie erkennen, daß das Lokal zum Bersten voll war. Neugierig musterte sie die Gäste aber es war kein bekanntes Gesicht darunter. Ihre Augen suchten den Wirt, als ein Schankmädchen vorüberkam und grüßte. "Darf ich Euch den Mantel abnehmen?" fragte die Kleine freundlich, doch Mina schüttelte den Kopf. "Den behalte ich an. Gibt es das Hinterzimmer noch?" Beim Klang von Minas Stimme zuckte die Kleine zusammen und warf einen neugierigen Blick in Richtung von Minas Kapuze. "Ganz recht, ich bin eine Frau" grinste sie und deutete auf die Türe, die halb versteckt an der Seite lag. "Ja, ja das Hinterzimmer gibt es noch und es sind auch ein paar Leute da. Merkwürdige Leute..." stammelte die Kleine und schaute Mina zweifelnd an. "Genau die suche ich" lächelte Mina und schob sich an der Kleinen vorbei. Sie rückte die Kapuze noch etwas tiefer, öffnete die Tür und ließ Wotan hinein. Dann wartete sie einen Moment und trat selber ein, sich immer im Dunkeln an der Wand haltend. <br />
<br />
Vom Tisch wehte leise Musik herüber und unterstrich die leise geführte Unterhaltung. Steven hatte es schon immer verstanden, die Leute durch seine Musik zu verzaubern und Mina lauschte gebannt. Plötzlich zerriss ein Mißton die Atmosphäre und Stevens tiefe Stimme erschallte. "Wotan, mein Guter" freute er sich und Mina sah, wie er den großen Hund begrüßte. Dann glitten seine Augen suchend durch den Raum und sie trat ins Licht, den Mantel zurückschlagend. "Na, hab ich es mir doch gedacht, wo Wotan ist, bist Du nicht weit" freute er sich und riss Mina in seine Arme. "Wie gehts Dir?" fragte er leise und küßte sie auf die Stirn. Mina war einen Augenblick lang völlig unfähig zu sprechen und schloß die Augen. Es tat so gut, ihn und die anderen wiederzusehen. Einen quälenden Moment lang war sie nicht sicher gewesen, wie sie aufgenommen würde aber jetzt an der breiten Brust eines ihrer besten Freunde war alle Unsicherheit verschwunden und sie genoß das vertraute Gefühl und die Wärme, die von ihm ausging. "Hey, wenn das Mina ist, gehört sie doch nicht Dir allein!" ließ sich die empörte Stimme von Kate vernehmen und Mina löste sich von Steven, um Kate zu umarmen. So ging das, bis sie alle ihre Freunde begrüßt hatte. Alle, bis auf einen.<br />
<br />
"Wo ist Leo?" fragte sie Kate als sie alle am Tisch saßen und Kate zuckte die Achseln. "Der kommt sicher auch noch" meinte Steven betont lässig und ein kleines Lächeln umspielte dabei seine Mundwinkel. Mina ahnte, daß es sich um eine Überraschung handeln sollte und fragte nicht weiter nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem Mina und Wotan das <a href="http://forum.kingsbridge-rpg.de/showthread.php?tid=40&amp;page=18" target="_blank">Dorf</a> verlassen hatten, wandten sie sich in Richtung London. Die Schwalben versprachen schönes Wetter und mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen trabte Mina gutgelaunt dahin. <br />
Letztes Jahr war sie von ihren Freunden in Kingsbridge abgeholt worden aber dieses Jahr wollten sie sich in London treffen. Um zu etwas Geld zu kommen, hatte Mina verschiedene Arzneien mitgenommen, die sie auf dem Markt zu verkaufen gedachte.<br />
Bereits auf dem Hinweg verdiente sie sich ein paar Mahlzeiten und ein wenig Geld, indem sie auf allen Höfen und in allen Ansiedlungen einkehrte und manches Gebrechen behandelte, eingebildete nicht ausgenommen. Als sie am Abend das letzte Gehöft verließ, saß sie kopfschüttelnd zu Pferd. Es war schon erstaunlich, unter was die Menschen litten, wenn sie einen Heiler in der Nähe hatten. War kein Heiler da, ging es meist auch ohne. Hier ein gutes Wort, dort ein Pflaster oder ein Trank und schon ging es den Menschen besser. Oftmals war es einfach die Aufmerksamkeit einer geduldigen Person, die wahre Wunder wirkte. So auch bei dem kleinen Mädchen mit den Zahnschmerzen. Mina hatte ihr nur die Hand auf die Wange gelegt und ein bischen Druck ausgeübt und schon hatte die Kleine aufgehört zu weinen. Danach hatte sie sich den Zahn betrachtet, der völlig gesund zu sein schien, und der Mutter ein Stück Nelkenwurzel für alle Fälle dagelassen. <br />
<br />
Oder der Schäfer, der am Rheumatismus litt. Der Hinweis immer und bei jedem Wetter nur warme Schafwollsachen zu tragen hatte ihn nicht ganz zufriedengestellt aber als Mina ihm den Rücken mit einem wärmenden und duftenden Öl eingerieben hatte, hatte er ihr erklärt, schon lange nicht mehr schmerzfrei gewesen zu sein. Nach der Behandlung hatte er ihr zwei wunderschöne Schaffelle geschenkt. <br />
<br />
Ihre Bezahlung richtete sich nach dem Stand und den Verhältnissen ihres Patienten. Während sie arme Leute oft kostenlos behandelte, ließ sie sich die Behandlung von Mensch und Tier, die sich in guten Verhältnissen befanden auch gut bezahlen. Dabei hatte sie die Erfahrung gemacht, daß arme Leute oftmals darauf bestanden, ihr etwas mitzugeben. Und wenn es nur eine Kleinigkeit war, die sie aber sehr gern annahm. <br />
<br />
Als Mina London erreichte, war es beinahe Nacht. Die Hufe ihres Pferdes klapperten laut auf dem Pflaster und erinnerten sie daran, daß es neu beschlagen werden mußte. Doch zuerst würde sie nachsehen, ob es das kleine Gasthaus noch gab.<br />
Vorsichtig lenkte sie Hope durch die engen, von Unrat übersäten Gassen und rümpfte die Nase über den Dreck dieser Stadt.<br />
Es hatte sich nichts geändert, seit sie das letzte Mal hiergewesen war. Die Leute kippten ihren Dreck einfach auf die Straße und bis zum nächsten Regen, der allerdings nie lange auf sich warten ließ, lag das Zeug dort herum und verfaulte. Ratten, herrenlose Hunde und ein höllischer Gestank waren die Folge. Am schlimmsten war die Gasse der Fleischer. Mina kannte sich noch aus und machte einen großen Bogen um dieses Viertel. <br />
<br />
Dann endlich wurde die Gegend etwas besser und sie erreichte den Hof des Gasthauses. Sofort eilte ein Knecht herbei und führte Hope zum Stall. Mina wunderte sich, denn beim letzten Mal hatte es einen solchen Luxus nicht gegeben. Auf ihre Nachfrage hin erfuhr sie, daß das Lokal seinen Besitzer gewechselt hatte und jetzt sehr gut lief. <span style="font-style: italic;">Ich bin mal gespannt, was sich noch alles verändert hat</span> dachte sie und klopfte sich den Staub von der Kleidung. Um nicht gleich erkannt zu werden, trug sie ihren Mantel und hatte sich die Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Dann holte sie tief Luft und stieß die Tür zum Schankraum auf.<br />
Der Knecht hatte nicht übertrieben. Durch die rauchgeschwängerte Luft konnte sie erkennen, daß das Lokal zum Bersten voll war. Neugierig musterte sie die Gäste aber es war kein bekanntes Gesicht darunter. Ihre Augen suchten den Wirt, als ein Schankmädchen vorüberkam und grüßte. "Darf ich Euch den Mantel abnehmen?" fragte die Kleine freundlich, doch Mina schüttelte den Kopf. "Den behalte ich an. Gibt es das Hinterzimmer noch?" Beim Klang von Minas Stimme zuckte die Kleine zusammen und warf einen neugierigen Blick in Richtung von Minas Kapuze. "Ganz recht, ich bin eine Frau" grinste sie und deutete auf die Türe, die halb versteckt an der Seite lag. "Ja, ja das Hinterzimmer gibt es noch und es sind auch ein paar Leute da. Merkwürdige Leute..." stammelte die Kleine und schaute Mina zweifelnd an. "Genau die suche ich" lächelte Mina und schob sich an der Kleinen vorbei. Sie rückte die Kapuze noch etwas tiefer, öffnete die Tür und ließ Wotan hinein. Dann wartete sie einen Moment und trat selber ein, sich immer im Dunkeln an der Wand haltend. <br />
<br />
Vom Tisch wehte leise Musik herüber und unterstrich die leise geführte Unterhaltung. Steven hatte es schon immer verstanden, die Leute durch seine Musik zu verzaubern und Mina lauschte gebannt. Plötzlich zerriss ein Mißton die Atmosphäre und Stevens tiefe Stimme erschallte. "Wotan, mein Guter" freute er sich und Mina sah, wie er den großen Hund begrüßte. Dann glitten seine Augen suchend durch den Raum und sie trat ins Licht, den Mantel zurückschlagend. "Na, hab ich es mir doch gedacht, wo Wotan ist, bist Du nicht weit" freute er sich und riss Mina in seine Arme. "Wie gehts Dir?" fragte er leise und küßte sie auf die Stirn. Mina war einen Augenblick lang völlig unfähig zu sprechen und schloß die Augen. Es tat so gut, ihn und die anderen wiederzusehen. Einen quälenden Moment lang war sie nicht sicher gewesen, wie sie aufgenommen würde aber jetzt an der breiten Brust eines ihrer besten Freunde war alle Unsicherheit verschwunden und sie genoß das vertraute Gefühl und die Wärme, die von ihm ausging. "Hey, wenn das Mina ist, gehört sie doch nicht Dir allein!" ließ sich die empörte Stimme von Kate vernehmen und Mina löste sich von Steven, um Kate zu umarmen. So ging das, bis sie alle ihre Freunde begrüßt hatte. Alle, bis auf einen.<br />
<br />
"Wo ist Leo?" fragte sie Kate als sie alle am Tisch saßen und Kate zuckte die Achseln. "Der kommt sicher auch noch" meinte Steven betont lässig und ein kleines Lächeln umspielte dabei seine Mundwinkel. Mina ahnte, daß es sich um eine Überraschung handeln sollte und fragte nicht weiter nach.]]></content:encoded>
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